Am 27.03.2026 war es endlich so weit: In Hamm fand die Landesmeisterschaft im Schulschach statt – und unsere Schule war mittendrin! Da das Turnier direkt vor den Osterferien stattfand, begann der Tag für unsere Teams schon sehr früh: Bereits um 7:30 Uhr trafen sich alle Kinder zur Abfahrt. Erst um 19:30 Uhr kamen wir wieder an der Schule an. Die Kinder sind also freiwillig etwas später in die Ferien gestartet – allein das zeigt schon, mit wie viel Motivation und Begeisterung sie dabei waren.
Schach
Mit Köpfchen, Ausdauer und Teamgeist: Unsere Schule bei der Landesmeisterschaft im Schulschach
War es ein gutes Spiel?
Ein gelungener Auftritt bei den Stadtmeisterschaften im Schach
Viel Zeit zur Vorbereitung hatten wir nicht. Umso gespannter waren wir, als es am Samstag, den 31.01.2026, endlich losging:
Die GGS Eicken nahm zum ersten Mal an der Schulschach-Stadtmeisterschaft teil.
Schon bei der Ankunft merkten wir: Heute ist alles anders. Die Grundschule Hockstein, in der das Turnier stattfand, kannten wir noch nicht, ein Turnier nach dem Schweizer System hatten wir noch nie gespielt – und überall waren Kinder, Bretter, Uhren und gespannte Gesichter. Die Aufregung war groß, doch wir ließen uns davon nicht verunsichern.
Insgesamt traten 18 Mannschaften aus fünf Schulen an. Der Start war für uns etwas holprig, aber mit jeder Runde wuchsen Konzentration, Mut und Selbstvertrauen. Ab Runde drei lief es deutlich besser und wir kämpften uns immer weiter nach oben. Am Ende belegten wir die Plätze 13, 10, 8, 6 und – zu unserer riesigen Freude – sogar den 2. Platz. Damit haben wir uns für die Landesmeisterschaft qualifiziert.
Einige Gegnerinnen und Gegner waren sehr stark und forderten uns ordentlich heraus. Trotzdem konnten wir viele spannende Partien spielen und wertvolle Erfahrungen sammeln. Auch wenn wir am Ende alle müde und erschöpft waren, überwogen Stolz, Freude und die Lust auf weitere Turniere.
Ein ganz besonderer Dank gilt allen Eltern, die ihren Kindern die Teilnahme an diesem Turnier ermöglicht haben. Ohne ihre Unterstützung wäre dieser Tag nicht möglich gewesen. Besonders bedanken möchten wir uns bei Frau Riele und Frau Schäffer, die uns vor Ort begleitet, unterstützt und angefeuert haben – das war für die Kinder und für uns eine große Hilfe.
Neue bunte Schachbretter und Bücher dank unseres Fördervereins
Ein märchenhafter Start ins Schachspiel
Während sich die Kinder der dritten und vierten Klasse auf die Stadtmeisterschaften vorbereiten, hatte die Katzenklasse ihre erste Schachstunde. Einige Kinder haben bereits erste Erfahrungen mit dem Schachbrett gesammelt, doch die Regeln kennen sie noch nicht sicher.
In dieser ersten Stunde haben wir gemeinsam zum ersten Mal die „Ritterburg“ aufgebaut. Neben den Türmen der Burg stehen die Ställe der Pferde, daneben die schnellen Läufer, die durch das ganze Reich ziehen können. Im Herzen der Burg befinden sich die Dame – eine besonders wertvolle Figur, die mehr kann als alle anderen – und an ihrer Seite der König der spielentscheident ist. Davor steht eine Reihe Bauern, die bereit sind, neue Felder zu erobern. Ein märchenhafter Einstieg, um den Aufbau des Schachbretts zu verstehen.
Doch dabei blieb es nicht: Die Katzenklasse hat sogar den Schachbrettcode geknackt! Die Kinder fanden rasend schnell heraus, warum ein Feld A3 heißt und woher das Feld H8 seinen Namen bekommt. Das war eine erste, spannende Schachstunde!
Auch im Schulhaus ist das Schachfieber angekommen: Im Flur hat die Schachdekoration zugenommen. An den Glastüren zur Verwaltung und am Fenster der Schulleiterin hängen nun Schachfiguren.
Nur noch 11 Tage
Schach bekommt an unserer Grundschule eine immer größere Bedeutung. Mir persönlich liegt dieses Projekt sehr am Herzen, deshalb möchte ich es jetzt ganz bewusst unterstützen und sichtbar machen.
Heute fand zum letzten Mal das Schach-Gruppentraining nur für die dritten Klassen statt. Ab morgen trainieren unsere Schachkinder gemeinsam mit der vierten Klasse – ein großer Schritt, auf den sich alle sehr freuen.
Was mich besonders beeindruckt: Alle Kinder, die mit zu den Stadtmeisterschaften fahren, haben sich das Schachspielen selbst beigebracht. Sie haben bei Freunden gespielt, in ihren Familien gelernt oder einfach aus Neugier begonnen. Nicht alle Regeln sitzen deshalb von Anfang an sicher – und das ist völlig in Ordnung. Genau dafür ist jetzt das gemeinsamen Training da. Wir analysieren Mattstellungen, sprechen über Spielideen, üben das Spielen mit der Uhr (für viele eine ganz neue Erfahrung) und erinnern uns immer wieder gegenseitig an Regeln wie „Berührt – geführt“.
Die Aufregung ist deutlich spürbar. Niemand kann sich erinnern, dass unsere Schule jemals an den Stadtmeisterschaften Schach teilgenommen hat. Wir trauen uns jetzt. Ohne langes, systematisches Training, ohne Vereinsanbindung – aber mit Mut, Kreativität und viel Freude am Spiel. Unsere Kinder treten gegen Gegner an, die teilweise seit Jahren von Vereinsspielern trainiert werden.
Was wir haben, was andere vielleicht nicht haben?
Wir haben eine Begeisterung, die aus den Kindern selbst heraus entstanden ist. Eine Begeisterung, die ganz selbstverständlich zu unserer Schule gehört, auch ohne besondere Förderung von außen. Und genau diese Begeisterung tragen wir nun zum ersten Mal nach außen.
Im Herzen sind wir bereit. ♟️
Neue Schachbilder im Altbauflur
Heute haben wir unseren Altbauflur mit mehreren gerahmten Schachbildern verschönert. Die neuen Motive bringen nicht nur Farbe und Leben in den Flur, sondern spiegeln auch wider, wie wichtig Schach inzwischen an unserer Schule geworden ist.
Vielleicht entsteht daraus schon bald die nächste Idee: Ein Schach-Kunstprojekt, gestaltet von unseren Schülerinnen und Schülern und anschließend im Schulgebäude ausgestellt. Wir sind gespannt, welche kreativen Werke dabei entstehen könnten!


Unsere Schule nimmt an der Schach-Stadtmeisterschaft teil!
Schach fördert Konzentration, Ausdauer und Fairness – und macht dabei richtig Spaß!
Wer mehr über Schach erfahren möchte, findet auf der Website der deutschen Schachjungend weiterführende Informationen. Das Maskottchen "Chessy" oben im Bild hat dort seine Heimat.
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